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G7 will Goldimporte aus Russland stoppen: Die Auswirkungen

Die G7-Staaten planen, Goldimporte aus Russland zu stoppen und Russland somit weiterhin zu sanktionieren. So soll das Land weiterhin vom internationalen Finanzsystem isoliert werden, denn Gold ist für Russland nach Energie das zweitwichtigste Exportgut. Doch welche Auswirkung hat das G7-Goldimportverbot für Russland und den wirtschaftlichen Weltmarkt wirklich und sollten Anleger nun vermehrt Gold verkaufen oder kaufen? Wir haben alle Informationen und Antworten für Sie zusammengefasst.

G7 gegen russisches Gold

Am kommenden Samstag anstehenden G7-Gipfel wollen die beteiligten Länder sich mutmaßlich für ein Gold Importverbot aus Russland aussprechen. Die USA, Kanada, Großbritannien und Japan haben sich bereits jetzt im Vorfeld für eine entsprechende weitere Sanktion starkgemacht, andere Länder werden vermutlich folgen. Die Maßnahme soll weltweite Auswirkungen mit sich bringen und den wertvollen Rohstoff aus offiziellen und internationalen Märkten ausschließen. Wie effizient die Maßnahme sein wird, bleibt offen. Experten sind der Ansicht, dass es sich hier mehr um Symbolpolitik handelt, dennoch ein wichtiges Zeichen setzt.

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Russland und das Gold Importverbot – in Kürze:

Das Edelmetall Gold ist für Russland und dessen Wirtschaft höchst relevant, – welche Zahlen, Daten und Fakten zu russischem Gold wichtig sind, erfahren Sie hier in zusammengefasst.

– ein möglicher G7 Beschluss zum Gold Importverbot aus Russland lässt den Goldmarkt aktuell in Aufruhr geraten

– Russland soll vom internationalen Finanzsystem isoliert werden

– russisches Gold ist hinter Energie die wichtigste Einnahmequelle für Russland

– die Goldausfuhren für russisches Gold betrugen vergangenes Jahr 14,6 Milliarden €

– Anleger können jetzt von einem hohen Goldpreis bei einem Verkauf ihres Goldes bei fairen Edelmetallhändlern profitieren

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Die Bedeutung von Gold für Russland

Goldhandel ist für Russland höchst relevant, denn mit über 14,6 Milliarden € Goldausfuhren im vergangenen Jahr ist das Edelmetall eines der wichtigen Einnahmequellen des Landes. Experten der London Bouillon Market Association halten die Auswirkung der Sanktion jedoch für sehr gering. Denn die bereits geltenden Sanktionen gegen die russische Wirtschaft treffen das Land bereits hart und russisches Gold ist schon seit März von der Liste zugelassene Unternehmen gestrichen – russisches Gold ist für europäische Länder bereits jetzt ein Tabu. Dennoch ist es ein weiteres wichtiges Signal gegen die Kriegsführung Russlands und ein wichtiges Zeichen für den Frieden.

Die Auswirkungen des Goldimportverbots für Anleger

Die Vorankündigung der geplanten G7-Maßnahme ließ den Goldpreis bereits in den vergangenen Tagen um 0,8 % auf 1838 $ pro Unze steigen. Die weitere Entwicklung ist jedoch ungewiss, da die Russland-Ukraine-Krise bereits im aktuellen Goldkurs eingepreist ist und der Goldpreis sich deshalb bei einer Einigung oder bei Ende des Krieges zunächst wieder nach unten entwickeln könnte.

Überlegen Sie in Gold zu investieren, besitzen Sie Altgold, Zahngold, Goldbarren oder Münzen? Dann stellen Sie sich jetzt sicherlich die Frage, was sie mit ihrem Gold tun sollten und ob Sie dieses angesichts der aktuellen Russlandkrise besser halten oder verkaufen sollten. Grundsätzlich ist Gold eine sehr sichere Anlage, da sich der Goldpreis jedoch aktuell wie gesagt auf einem attraktiven Hoch befindet und die Marktsituation in Krisenzeiten stark schwanken kann, bietet es sich an, hier Gewinne mitzunehmen.

Wünschen Sie eine Beratung zu ihrem Goldverkauf oder möchten erfahren, was ihre Goldmünzen, ihre Goldbarren oder ihr Altgold aktuell wert sind? Dann kontaktieren Sie gern unser Team per Telefon oder E-Mail oder besuchen Sie ganz einfach eine unserer Filialen in Berlin und Umgebung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch oder Ihre Kontaktaufnahme.

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Unze und Feinunze: Das ist der Unterschied

Gewichtsangaben sind eine spezifische Größe, die in unserer Welt nicht wegzudenken sind. Beim Metzger wird man gefragt, wie viel Gramm, der Bauleiter bestellt sein Material in Kilo oder Tonnen, und der Preis auf Wasser wird auf den Liter gerechnet. Bei Edelmetallen wie Gold, Silber und dergleichen ist die Unze bzw. die Feinunze der Richtwert.

Doch auch hier gibt es unterschiedliche Bezugsgrößen. Neben der genannten Unze kommt manchmal auch die sogenannte Feinunze ins Spiel. Je nach Gewicht erhält oder erzielt man beim Kauf/ Verkauf unterschiedliche Preise. Diese können schnell mit Live-Goldrechnern ermittelt werden. Nun stellt sich die Frage, wie definieren sich diese Einheitsgrößen und was ist der Unterschied zwischen Feinunze zu Unze beim Gold?

Unze: Der Überbegriff für alte Gewichtsangaben

Das Maß Unze hat seinen Ursprung bereits in der Antike. Übersetzt man die Unze aus dem Lateinischen wortwörtlich ins Deutsche, reden wir hier von einem Zwölftel. Bereits die alten Römer verwendeten diese Maßeinheit im Alltag. Sie entsprach einem Gewicht von ungefähr 27 Gramm.

Angewandt wurde das beispielsweise auch beim Wiegen von elementaren Rohstoffen wie Getreide. Die heutige Unze wird auf 28,35 Gramm definiert. Anwendung findet sie vor allem noch in englischsprachigen Ländern. Zum Teil auch noch für Lebensmittel. In der Medizin ist sie als Apotheker-Unze bekannt. In Baden-Württemberg und Basel gibt es dazu Angaben, wonach eine solche Unze auf 29,8 Gramm geschätzt wird.

Sie möchten erfahren worin der Unterschied zwischen Silber und Sterling Silber liegt? Lesen Sie unseren Artikel zum wahren Unterschied zwischen Silber & Sterling.

Feinunze: Die Einheit der Edelmetalle

Die Feinunze ist die bestimmende Einheit für Edelmetalle. Sie bezieht sich jedoch nur auf den Anteil des jeweiligen Edelmetalls. Eventuelle Legierungsanteile vom Endprodukt fließen hier nicht rein. Die Rede ist deshalb auch häufig von Feingold bzw. Feinsilber. Die Bezugsgröße bezieht sich also nur auf das reine Gold oder Silber.

Auf gängige Gewichte bezogen liegt eine Feinunze heutzutage bei 31,1 Gramm. Die Feinunze ist beim Edelmetall-Handel äußerst populär, jedoch finden die heute gebräuchlichen Einheiten wie Kilogramm oder Gramm mehr Beachtung. Beim Münzhandel allerdings ist die Feinunze nach wie vor der Standard, nachdem man sich richtet.

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Was ist der Unterschied von Feinunze zu Unze Gold?

Die Unze ist genau genommen nur ein etwas in die Jahre gekommener Oberbegriff für ein nicht-metrisches Gewichtsmaß. Als gewöhnliche Unze bezeichnend, wissen wir, dass sie einem Gewicht von knapp 28 Gramm entspricht, jedoch selten, bis gar keine Anwendung in der heutigen Zeit findet.  Ausnahmen sind die Apotheke, mit der Apotheker Unze, und einzelne Länder im englischsprachigen Raum. Die Feinunze dagegen findet immer noch Anwendung. Besonders im Handel mit Gold und anderen Edelmetallen gilt sie als wichtigste Bezugsgröße. Sie bezieht sich auf das reine Gewicht des jeweiligen Metalls. Ihr Gewicht liegt bei umgerechnet 31,1 Gramm. Teilweise spricht man im Handel mit Gold von einer Unze. Damit ist jedoch stets die Gewichtsangabe der Feinunze gemeint.

Zusammengefasst: Die Unze an sich dient nur als ein Begriff, während die Feinunze als tatsächliche Einheitsgröße für den Handel, besonders für Gold und Silber (v.a. bei Münzen und Barren) angewendet wird.

Beispiel: Der Goldbarren

Der 400-Unzen-Goldbarren ist wohl das Objekt, dass uns sofort in den Sinn kommt, wenn wir an Gold denken. Dieser Barren wiegt auf unsere gängigen Maße (1 Unze ~ 31,1034768 Gramm) gerechnet also 12,5 Kilogramm. Reines Gold, wohl bemerkt! Der Goldpreis in Euro oder US-Dollar wird ebenfalls anhand der Feinunze ermittelt.

Eine einzige davon besitzt aktuell einen Wert von knapp 1780 Euro bzw. 1884 US-Dollar. Natürlich wird die Einheitsgröße Unze auch für Silber genutzt. Der 1000-Unzen-Silberbarren ist umgerechnet 31 Kilogramm schwer. Eine Feinunze Silber hat jedoch nur einen Wert von 21,25 Euro bzw. 22,50 US-Dollar.

Preisschwankungen nach Börsenpreisen

Der Wert einer Unze Gold schwankt an der Börse im Sekundentakt. Die aktuellen Preise von Gold, Silber und anderen Edelmetallen erhalten Sie kostenfrei von HauptstadtGold im Live-Goldrechner. Zu bestimmten Zeiten lohnt sich der Goldverkauf, wenn die Preise kurzfristige Hochpunkte erzielen. Dann können Sie schnell & unkompliziert den Online-Goldankauf nutzen.

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Gold als Wertanlage: Das sichere Investment

Gold gilt als sicherer Hafen bei Anlegern. Das Edelmetall Gold ist als Wertanlage besonders in Zeiten von globalen Unsicherheiten und steigender Inflation gerade für private Investoren interessant. Experten sind sich grundsätzlich einig darüber, dass Gold langfristig steigen wird und einen Schutz vor Geldentwertung durch Inflation bietet. In diesem Artikel geht es um die derzeit beliebtesten Möglichkeiten, Geld in Gold zu investieren.

Der Goldpreis: Aufschläge auf Börsenpreis je nach Gewicht

Beim Kauf von physischen Goldbarren als Wertanlage ist der Aufschlag auf den Goldpreis eine entscheidende Größe. Dieser hängt besonders von dem Gewicht der Goldeinheit ab. Als Faustregel gilt, je kleiner der Goldbarren oder die Goldmünze, desto größer ist der Aufschlag und desto teurer wird es für den Käufer. Für einen 1-Kilogramm-Barren Gold wird im Durchschnitt rund zwei Prozent auf den aktuellen Goldpreis aufgeschlagen. Bei einem 1-Gramm-Barren hingegen sind es häufig sogar mehr als 20 Prozent. Der Aufschlag kann für ein profitables Investment entscheidet sein.

Sie möchten erfahren wie Sie gefälschte Goldmünzen erkennen? Lesen Sie unseren Artikel zu Gefälschte Goldmünzen erkennen.

Beim Kauf von Gold auf seriöse Händler achten

Gold kann eigentlich in jeder Stadt gekauft werden. Wer zum Beispiel nach Goldhandel Wiesbaden googelt, bekommt eine große Auswahl an Edelmetallhändlern präsentiert. Die meisten handeln mit Barren, Goldmünzen und viele nehmen auch Altgold entgegen. Doch nicht jeder Goldhändler ist gleich seriös. Hier ist besondere Vorsicht geboten, wo man sein Geld für Gold als Wertanlage tauscht, da oft größere Summen transferiert werden sollen. Einige bekannte und landesweit vertretene Edelmetallhändler bieten ihr Geschäft auch über einen Onlinehandel an. Wichtig ist, bei einem Anbieter auf der Website nachzusehen, ob dieser lizenziert ist und zum Beispiel eine hohe Anzahl an Referenzen aufweist.

Man sollte sich bei der Wahl eines Goldhändlers auf keinen Fall nur auf die ersten Suchergebnisse im Internet verlassen. Oft sind gerade bei den ersten Treffern schwarze Schafe dabei, die beim Auftritt des Shops den seriösen Seiten sehr ähneln können. Beim Goldverkauf als Wertanlage und Investment wird auf solchen Betrugsseiten auch Vorkasse verlangt, was üblich ist, jedoch wird das Gold nie geliefert und sein Geld bekommt man auch nicht wieder zurück. 

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Hier ist also höchste Vorsicht geboten. Eine Möglichkeit, wie man sich noch vor Betrugsseiten schützen kann, sind Listen von Betrugsseiten. Hier werden regelmäßig Betrugsseiten ausfindig gemacht und aufgelistet.

Alternative zum Goldkauf: Wertpapiere auf Gold

Wer seine Wertanlage nicht unbedingt physisch zu Hause haben möchte, sondern mehr an der Goldpreisentwicklung interessiert ist, für den kann ein börsengehandeltes Wertpapier die richtige Wahl für das Investment sein. Diese Wertpapiere nennen sich Exchange Trade Commodities (kurz ETCs), welche in der Regel mit physischen Goldbeständen hinterlegt sind. Darauf sollte zumindest geachtet werden, wenn man in ETCs Wertanlage in Gold wählt.

Ein ETC hat in der Regel attraktivere Konditionen bei der An- und Verkaufsspanne. Der Aufschlag, wie etwa bei einem Kauf von Goldbarren, fällt bei einem ETC meist kleiner aus. Ein Nachteil von ETCs gegenüber von Aktien oder Aktienfonds als Wertanlage ist, dass man bei einem Kauf von ETC Wertpapieren keine Miteigentümerschaft erhält. Rechtlich ist man Gläubiger gegenüber dem ETC-Herausgeber. Bei einer Insolvenz des Anbieters kann es dadurch zu Problemen kommen. Reales Gold hat auch hier einen großen Vorteil als Wertanlage.

Dennoch lassen sich Gold-ETCs schnell und meist einfach an der Börse handeln. Durch geringe Gebühren wird der Handel erleichtert. Ein Gold-ETC eignet sich auch für Anleger, die in ihrem Anlageportfolio einen bestimmten Anteil an Gold haben möchten. Hier lässt sich relativ flexibel das richtige Verhältnis der Wertpapiere-Klassen auf den gewünschten Goldanteil anpassen. Bei physischem Gold ist das natürlich auch möglich, jedoch etwas aufwendiger.

Steuervorteile bei Gold

Gold hat einige Steuervorteile zu bieten und ist daher eine optimale Wertanlage. Bei einem Goldkauf entfällt die Mehrwertsteuer. Auch Gewinne bei dem Verkauf von Goldbarren oder Goldmünzen werden nicht versteuert, wenn sich diese mindestens ein Jahr lang im Besitz des Verkäufers befunden haben.
Eine Wertanlage in Gold bietet also einige attraktive Möglichkeiten, die nicht nur in unsicheren Zeiten genutzt werden müssen.

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Ist Edelmetallrecycling ökologisch?

Die Rückgewinnung von Edelmetallen aus Produktabfällen, in denen Edelmetalle enthalten sind, nennt man Edelmetallrecycling. Dazu gehört zum Beispiel Schrott von Autos, Elektrogeräten und vielem mehr. Aus diesen alten Gebrauchsgegenständen können dann Gold, Platin, Palladium oder Silber extrahiert und wiederverwertet werden. Das daraus gewonnene Material wird dann wiederum für die Industrie, den Handel oder auch für den Privatgebrauch genutzt und kann zum Beispiel zu neuen Halbleitern, neuen Technikbestandteilen oder auch Barren umgearbeitet werden.

Doch wie funktioniert das Edelmetallrecycling genau, welche Metalle sind dafür geeignet und ist Edelmetallrecycling eigentlich wirklich ökologisch? Das erfahren Sie im Folgenden.

Was versteht man unter Edelmetallrecycling?

Edelmetallrecycling ist notwendig, da viele Edelmetalle nur in begrenzter Form zur Verfügung stehen, jedoch dauerhaft für Technik und Industrie benötigt werden. Deshalb wird altes, nicht mehr genutztes Edelmetall zum Beispiel aus Zahngold, aber auch aus Elektrogeräten und Motoren aus den Schrottgütern extrahiert und weiterverarbeitet. Dies geschieht im Rahmen des Edelmetallrecyclings. Doch wie funktioniert dieser Prozess?

Sogenannte Scheideanstalten bearbeiten Schrott und extrahieren wertvolle Bestandteile wie Edelmetalle. In verschiedenen Verfahren des Edelmetallrecyclings werden dann unter anderem Gold-, Silber- und Platinbestandteile aus Schrott und anderen Scheidgütern herausgearbeitet, um anschließend wieder verwertet zu werden.

Die gängigsten Verfahren im Edelmetallrecycling sind die Elektrolyse, die Fällung und die Reduktion. Die individuelle Gewinnung und Aufarbeitung hängt dabei von der Ausgangslage des Rohstoffs ab. Schrotte mit einer sehr geringen Edelmetallkonzentration werden in der Regel meist vorkonzentriert, was oft in sogenannten Kupferhütten geschieht.

Bei allen Verfahren des Edelmetallrecyclings erhält der Kunde nach der Analyse, der Homogenisierung und dem Gewicht eine Gutschrift für das enthaltende Edelmetall. Dieses wird dann entweder von der Scheideanstalt direkt angekauft oder zum Kunden zurückgeliefert, wenn er dieses für seinen Betrieb benötigt.

Sie möchten mehr über Industrieedelmetalle erfahren? Lesen Sie unseren Artikel zu: Industrieedelmetalle – unterschätzte Werte.

Welche Edelmetalle lassen sich recyceln?

Edelmetallrecycling – das ist für viele Produkte und Güter möglich. Es gibt eine Vielzahl von Materialien, aus denen sich Edelmetalle recyceln lassen:
  • Edelmetalle wie zum Beispiel Altgold, Altsilber, Altplatin und Altpalladium
  • Private Scheidgüter wie Zahngold, Silberbesteck, Schmuck, versilbertes Besteck, Elektrolytsilber
  • Elektronikschrott wie Chips, Halbleiterplatten, Prozessoren oder Produktionsabfälle
  • Brennstoffzellen und Katalysatoren
  • Sondermetalle wie Hartmetalle, Zinn, Tantal oder Indium
  • Kontaktmaterialien und Industriescheidgut
  • Dentalscheidgut wie Zahngold, Zahnsilber, Gusskegel/Feilung, Gekränzt und Filterbeutel
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Ist der Vorgang ökologisch?

Die meisten Edelmetalle sind knappe Ressourcen und nur bedingt auf der Erde vorhanden. Deshalb ist es absolut sinnvoll, diese aus vorhandenen Beständen im Edelmetallrecycling wiederzuverwenden. Insbesondere für den Industrie-Sektor können diese recycelten Edelmetalle wirtschaftlich optimal weiterverwendet werden. Aber auch für den privaten Bereich lassen sich recycelte Edelmetalle verarbeiten, zum Beispiel in Form von Barren oder Schmuck. Die für das Recycling zuständigen Scheideanstalten erzeugen bei der Verarbeitung im Edelmetallrecycling keine problematischen Abfälle, sodass der Prozess in einem geschlossenen Kreislauf durchaus nachhaltig erfolgt.

Viele recyclebaren Stoffe sind jedoch zusammen mit Schadstoffen verarbeitet – diese gilt es bei der Verarbeitung im Edelmetallrecycling herauszufiltern und nicht mitzuverarbeiten. Dies können zum Beispiel Nickel, Quecksilber, Chrom oder Cadmium sein. Ist das entsprechende Schrottgut mit Schadstoffen belastet, wird es von Spezialfirmen bearbeitet, die auf eine ökologisch einwandfreie Trennung der Stoffe im Edelmetallrecycling spezialisiert sind.

Wo können Sie Edelmetalle recyceln lassen?

Möchten auch Sie Ihr altes Zahngold oder andere Edelmetalle aus Schrottgütern recyceln, dabei einen Beitrag zur Nachhaltig leisten und gleichzeitig einen attraktiven Preis erzielen? Dann nutzen Sie das Edelmetallrecycling.

Ihre Elektrogeräte und andere Gebrauchsgegenstände mit einem mutmaßlich hohen Edelmetallanteil können Sie bei den sogenannten Scheideanstalten abgeben und sich hier ein Angebot für die entsprechenden Scheidgüter und das entsprechende Edelmetallrecycling erstellen lassen. Der professionelle Edelmetallhändler, HauptstadtGold, übernimmt für Sie den gesamten Prozess.

Zahngold oder anderes Altgold sowie -silber können Sie gern in unserer Filiale oder über unserem Online-Ankauf veräußern. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns ein unverbindliches Beratungsgespräch zum Edelmetallrecycling zu führen – ganz gleich, ob per Telefon oder persönlich. Unser freundliches Team ist gern für Sie da, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

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Wie funktioniert eine Scheideanstalt?

Edelmetallrecycling ist wichtig für unsere Umwelt und Industrie – denn viele Edelmetalle sind nur in begrenztem Umfang auf der Erde zu finden. Die mechanische Aufbereitung dieser wertvollen Edelmetalle übernehmen dabei die sogenannten Scheideanstalten. Diese recyceln Metalle und Edelmetalle und gelten als Spezialbetriebe der Industrie.

Doch was sind die gängigsten Verfahren zum Edelmetallrecycling, wie funktioniert eine solche Scheideanstalt und können auch Sie als Privatperson dort Gold an- oder verkaufen? Alle Antworten darauf gibt es hier.

Was ist eine Scheideanstalt?

Eine Scheideanstalt bezeichnet einen Recyclingbetrieb, der auf die Rückgewinnung von Metallen spezialisiert ist. Im Fokus stehen dabei aufgrund des hohen Wertes insbesondere Edelmetalle. Diese werden aus Schrott und angeliefertem Altmaterial extrahiert und wiedergewonnen – also „geschieden“.
Typische Scheidgüter sind zum Beispiel alte Computer, Industrie- und Haushaltsgeräte, Technik und Maschinen, in denen vermehrt Metall und Edelmetall enthalten ist – zum Beispiel in Form von Computerchips oder Platinen.

Die hier zurück gewonnenen Metalle und Edelmetalle werden dann für den Markt und die Industrie wieder aufbereitet und wieder verwendet. Der wesentliche Aufgabenbereich von einer Scheideanstalt besteht somit also darin, Vorprodukte für Handwerk, Handel und Produktion zu liefern. Scheideanstalten werden deshalb als Spezialbetriebe der chemischen Industrie bezeichnet.

Sie möchten mehr über Industrieedelmetalle erfahren? Lesen Sie unseren Artikel zu: Industrieedelmetalle – unterschätzte Werte.

Wie funktioniert die mechanische Aufbereitung von Edelmetallen?

Edelmetalle werden in der Scheideanstalt auf verschiedene Arten aufbereitet:

  • Veraschen:
    Mechanische Aufbereitung: In Veraschungsanlagen werden Scheidgüter verbrannt – bei bis zu 1200 Grad Celsius. Bei diesen hohen Temperaturen verbrennen alle Bestandteile, die nicht aus Metall bestehen. Metalle und Edelmetalle bleiben somit übrig und können weiterverarbeitet werden. Zurückbleibende Giftstoffe und Abgase werden dabei fachgerecht entsorgt.
  • Einschmelzen:
    Übrig gebliebene Metalllegierungen werden anschließend bei 1800 Grad eingeschmolzen und über Proben wird die genaue Legierung bestimmt. Durch unterschiedliche Gewichtsklassen und Härtungspunkte werden die Metalle getrennt. Außerdem kommen elektrolytische und nasschemische Verfahren sowie Trocknungsaggregate zum Einsatz, um Restfeuchte zu beseitigen.
  • Mechanische Aufbereitung:
    Bei der mechanischen Aufbereitung werden die Edelmetalle geschreddert, gemahlen oder gesiebt. Dies funktioniert  anhand von Spezialschreddern, Hammermühlen und Siebsystemen. Die Auswahl der Aufbereitungstechnik erfolgt dabei je nach individueller Zusammensetzung der Materialien sowie in Abhängigkeit der Größe der einzelnen Teile.
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Gold verkaufen an eine Scheideanstalt

Eine Scheideanstalt ist eher weniger für den Goldverkauf von Privatpersonen geeignet – die hier angewendete Form des Edelmetallrecyclings richtet sich eher an Großkunden der Industrie und des Gewerbes. Schrottgüter wie alte PCs, Mobiltelefone oder Elektrogeräte werden in Tonnen angekauft und dann weiter verarbeitet.
Jedoch haben auch einige Scheideanstalten einen extra Schalter, an dem Privatkunden ihr Gold oder andere Edelmetalle direkt vor Ort verkaufen können – auch in kleinen Mengen.

Zudem bieten viele Scheideanstalten einen Goldverkauf an und bieten Privatkunden verarbeitetes Gold und andere gewonnenen Edelmetalle zum Kauf an. Besonders Juweliere und Goldschmiede nehmen dieses Angebot gern in Anspruch. Das Gold oder andere Edelmetalle werden dann meist in Form von Barren oder Münzen veräußert.

Für Privatpersonen bietet sich beim Goldankauf oder Goldverkauf jedoch eher die Möglichkeit an, Edelmetall direkt beim Goldhändler oder Juwelier zu verkaufen oder anzukaufen. Hier können auch kleinere Mengen schnell und unkompliziert abgenommen werden und ein solcher Goldankauf oder Juwelier befindet sich meist direkt vor Ort.
Die nächste Scheideanstalt ist dagegen oft recht weit entfernt, denn es gibt nur wenige Scheideanstalten in Deutschland.

Wonach richtet sich der Goldpreis in einer Scheideanstalt?

Der Goldpreis beim Verkauf in einer Scheideanstalt richtet sich wie auch beim Händler oder Juwelier nach dem tagesaktuellen Weltmarktpreis. Möchten Sie Ihr Gold verkaufen? Dann informieren Sie sich vor dem Verkauf am besten, welchen Preis Sie für Ihr Gold nach dem Weltmarktpreis aktuell erzielen. Steht Gold bei einem guten Tageskurs, erhalten Sie in der Regel auch einen besseren Preis für Ihr Altgold. Dies gilt natürlich nicht nur für Gold, sondern auch für andere Edelmetalle.

Möchten Sie mehr erfahren zu Ihrem Goldverkauf? HauptstadtGold – Ihr Edelmetallhändler in Berlin – berät Sie gern kostenlos und schätzt Ihr Gold unverbindlich für Sie ein. Sie sind herzlich eingeladen, unsere Filialen zu besuchen. Wünschen Sie eine telefonische Beratung oder möchten uns Ihr Anliegen schriftlich mitteilen? Kein Problem – wir sind auch per Telefon und E-Mail für Sie da!

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Platin als Wertanlage – Darauf müssen Sie achten!

Genau wie Gold und Silber gehört Platin zu den Edelmetallen und ist ebenso als Anlagewert geeignet wie seine bekannteren Metallgeschwister. Was Platin jedoch deutlich von Gold unterscheidet, ist die industrielle Verarbeitung. Über 80 Prozent des gewonnenen Platins wird in der Industrie genutzt. Das heißt, weniger für Schmuck oder Wertgegenstände. Außerdem ist Platin rar – im Gegensatz zu Gold werden nur etwa 200 Tonnen Platin pro Jahr gefördert, während es bei Gold über 2.500 Tonnen sind. Die preisliche Entwicklung ist sehr stark davon abhängig, wie viel Platin die Industrie aktuell benötigt. Platin eignet sich dennoch sehr gut als Wertanlage, vor allem, da es unkompliziert und jederzeit über einen Platin Ankauf zu Geld gemacht werden kann. Detaillierte Informationen zu Ihrer Platininvestition finden Sie im Folgendem.

Welche Faktoren sollten Sie beim Platin-Kauf beachten:

  • Platin Knappheit
    Die Platin Ressourcen sind wie bei Gold und Silber begrenzt – Platin wird jedoch sehr viel mehr in der Industrie verwendet und im Handel gebraucht und nicht so häufig aufbewahrt wie andere Edelmetalle. Das sorgte wiederum in den letzten Jahren für einen Platin-Aufschwung.
  • Platin scheint unterbewertet zu sein
    Seit der Finanzkrise 2008, als Platin mit anderen Anlagewerten deutlich einbrach, hat sich Platin im Vergleich zu anderen Werten viel weniger erholt. Das deutet darauf hin, dass Platin aktuell noch unterbewertet ist und es sich lohnen könnte, hier zu investieren.
  • Platin ist relevant für die Industrie
    Der Wert von Platin wird vermutlich nicht dauerhaft sinken, denn Platin wird in Zukunftstechnologien und in der Industrie eine wichtige Rolle spielen. Insbesondere für Mikrochips und digitale Schaltkreise wird das Edelmetall benötigt – und das dürfte den Boom von Platin weiter vorantreiben.
  • Angebot und Nachfrage definieren den Preis
    Aufgrund der steigenden Nachfrage, der zunehmenden Verwendung von Platin und der gleichzeitigen Verknappung des Edelmetalls wird der Preis von Platin vermutlich dauerhaft ansteigen. Denn Platin kann wie Gold nicht nachproduziert werden.
  • Die Zukunft bleibt offen
    Da der Wert von Platin sehr stark vom industriellen Gebrauch abhängt, bleibt es offen, wie stark der Platin-Kurs steigen wird. Insbesondere auch für Diesel-Motoren wird Platin in hohem Maße genutzt. Steigt die Nutzung von Diesel-Fahrzeugen wieder, könnte es zu einem neuen Platin-Boom kommen. Ein Eintausch von Industriegold in Platinbarren könnte sich langfristig als profitabel erweisen.

Sie möchten mehr über Industrieedelmetalle erfahren? Lesen Sie unseren Artikel zu: Industrieedelmetalle – unterschätzte Werte.

In welcher Form sollten Sie optimalerweise in Platin investieren?

Sie können Platin in Form von Barren, Münzen oder auch als Schmuckstücke kaufen. Jedoch ist Platinschmuck für Anleger weniger geeignet, denn hier bezahlen Sie nicht nur das Edelmetall an sich, sondern auch die Herstellung, also die Schmiedearbeiten. Bei einem Verkauf erhalten Sie dann nur den reinen Materialwert, was in den meisten Fällen ein Minus-Geschäft darstellt.
Die beste Wahl ist deshalb die Investition in Platin-Barren – erhältlich in den Größen von 10 bis 1000 Gramm. Jeder Barren wird einzeln hergestellt und Sie bezahlen auch hier die Produktionskosten mit. Dementsprechend lohnt es sich, einen großen Barren, anstatt viele kleine zu erwerben. Aktuell tauschen viele Leute ihr Palladium über ein Palladium Ankauf in Platin um, da mittlerweile auch Kleinanleger die großen Chancen von Platin sehen.

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Was ist beim Platin-Kauf zu beachten?

Kaufen Sie Platin, genau wie Gold und Silber, nur von seriösen und qualifizierten Händlern. Denn die Reinheit des Materials ist ausschlaggebend für einen guten Wiederverkaufspreis. Platin wird ab einer Reinheit von 999.5/1000 als reines Platin definiert. Diese Reinheit ist für einen Laien jedoch ohne entsprechende professionelle Messgeräte unmöglich erkennbar. Dementsprechend wichtig ist ein vertrauenswürdiger Händler.
Tipp: Verkaufen sollten Sie Platin ebenfalls wieder bei seriösen Juwelieren oder Edelmetallhändlern. Bei Einzelpersonen besteht bei solch kleinen Anlagewerten mit hohem Wert immer die Gefahr eines Betrugs – beispielsweise mit Falschgeld oder Diebesgut.

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Gold oder Immobilien? Treffen Sie die richtige Entscheidung!

Gold oder Immobilien: Beides sind attraktive Anlagewerte, doch welche ist die sichere? In heutigen Zeiten ergibt es wenig Sinn, Geld auf der Bank anzulegen, denn Zinsen gibt es kaum noch. Viele Anleger weichen deshalb auf andere Anlageformen wie Gold oder auch Immobilien aus. Doch welche Investition lohnt sich mehr und welche ist die erfolgreichere und beständigere Variante? Mit HauptstadtGold treffen Sie die richtige Entscheidung. Welche Vor- und Nachteile die beiden Anlageformen bieten, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Vor- und Nachteile der beiden Anlageformen

Immobilien konnten in den letzten beiden Jahrzehnten mit einer enormen Wertsteigerung punkten. Jetzt könnte Experten zufolge der größte Boom jedoch allmählich vorbei sein. Außerdem ist es oftmals zeitaufwendig, Vermieter von Immobilien zu sein und sich um seine Mieter, Beschwerden und Reparaturarbeiten zu kümmern. Auch ausstehende Mietzahlungen können ein Ärgernis darstellen und zukünftige Mietendeckel, wie beispielsweise in Berlin geschehen, könnten die Kalkulation der geplanten Mieteinnahmen zunichtemachen. Dabei sollte die Immobilie doch die Sicherheit für den Ruhestand darstellen. Gold dagegen bietet einige klare Vorteile: Das Edelmetall ist leicht zu kaufen – ohne Maklerprovisionen, Notarkosten und Steuern – und auch leicht wieder zu veräußern – ein seriöser Goldbarren Ankauf wird Ihr Gold in jeder Marktsituation in Bares tauschen. Gold ist zudem wertbeständig und leicht zu lagern. Kurz: Gold ist eine sichere und bequeme Alternative zu Immobilen.

Die Vorteile von Gold auf einen Blick:

  • Beweglichkeit
    Gold ist beweglich. Sie können das Edelmetall überall mitnehmen, leicht lagern und überall handeln, kaufen und verkaufen. Der Begriff „Immobilie“ kommt dagegen von „im-mobil“, heißt also unbeweglich.
  • Verfügbarkeit
    Ist Liquidität gewünscht, können Sie Ihr Gold schnell und einfach bei einem vertrautem Goldankauf zu aktuellen offiziellen Marktpreisen verkaufen. Bei Immobilien sieht das etwas anders aus, hier muss oft lang gesucht werden, bis eine adäquate Immobilie gefunden wurde und auch der Verkauf gestaltet sich oftmals als langwierig.
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  • Sicherheit
    Gold ist fast unzerstörbar und der Wert steigt stetig. Der einzige Punkt, auf den geachtet werden sollte, ist eine sichere Aufbewahrung. Schließfächer oder ein Safe sollten vorhanden sein. Denn da Gold eben äußerst beweglich ist, steigt hier in diesem Kontext auch das Diebstahlrisiko.
  • Diskretion
    Gold ist eine diskrete Anlageform. Immobilien lassen sich schlecht verschweigen, während hingegen Gold ganz diskret in einem privaten Schließfach gelagert werden kann.
  • Gebrauch
    In einer Immobilie kann man in Krisenzeiten wohnen – ein klarer Vorteil. Gold wird jedoch auch immer benötigt: für die Industrie, Schmuck und den Handel. Gebrauchtes Gold aus Schmuck oder Zahngold wird aktuell immer öfter über einen Zahngold Ankauf in Berlin in Goldmünzen getauscht, da diese auch in Krisenzeiten als Zahlungsmittel gültig sind.
  • Keine Zusatzkosten
    Gold verursacht, bis auf die eventuell anfallenden Kosten eines Bankschließfachs, keine Zusatzkosten. Während bei Immobilien regelmäßig Kosten für Reparaturen, Sanierungen und für Weiteres anfallen, ist dies bei Gold kein Thema. Insbesondere im Alter kann das sehr angenehm sein, wenn man sich nicht mehr hinreichend um komplizierte Belange kümmern möchte.
  • Steuern
    Die deutsche steuerliche Regelung für Gold-Anleger ist recht einfach und vorteilhaft: Nach einem Jahr Haltedauer muss der Gewinn aus Goldanlagen nicht versteuert werden. Bei Immobiliengeschäften ist erst nach 10 Jahren Steuerfreiheit gegeben.

Sollten Sie sich für Immobilien entscheiden und dadurch einen Teil Ihrer Goldes verkaufen sollten Sie auf das Timing achten.

Gold und Immobilen – Renditechancen

Gold scheint recht eindeutig die bequemere Anlageform zu sein, wenn man sich die vorherigen Kriterien einmal ansieht. Und wie sieht es mit der Rendite aus? Die Entwicklung des Goldpreises der letzten Jahrzehnte geben einen Einblick. In den letzten 20 Jahren hatte Gold klar die Nase vorn – ein weiteres Argument für eine Anlage in das Edelmetall. Jedoch ist auch zu bemerken, dass Gold volatiler ist als Immobilien und auch zeitweise eine lange Seitwärtsbewegung hinter sich gebracht hat (ab den 80er-Jahren bis 2000).

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Tipps, wie Sie gefälschte Goldmünzen erkennen

Nicht nur Rolexuhren werden heutzutage gern gefälscht, ganz besonders gewiefte Fälscher greifen mitunter auch auf die  Goldmünze zurück. Warum? Gold fasziniert die Menschen bereits seit Jahrtausenden und der Wert des Edelmetalls steigt stetig und beständig. Kein Wunder, dass Gold mehr und mehr in den Fokus von raffinierten Fälschern rückt – so wie zum Beispiel in der Geschichte der jüngsten Vergangenheit, als eine Berliner Juwelierfamilie gefälschte Goldmünzen über ihre Juwelierläden in Umlauf brachte.
Damit Sie sich beim Erwerb von Goldmünzen auch weiterhin sicher fühlen können, erfahren Sie hier, woran Sie als Laie gefälschte Goldmünzen erkennen. Direkt sei gesagt – wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, besuchen Sie den Münzhändler Ihres Vertrauens.

Was versteht man unter gefälschten Goldmünzen?

Wenn Sie an gefälschte Goldmünzen denken, haben Sie vermutlich erst einmal Münzen aus unechtem Gold im Kopf. Diese sind natürlich auch falsch. Gefälschte Goldmünzen können aber auch aus echtem Gold hergestellt sein. Zum Beispiel dann, wenn diese aus geraubtem Gold bestehen und illegal produziert werden. Denn gestohlenes Gold wird oft eingeschmolzen und weiterverarbeitet, sodass es später nicht mehr in der geraubten Form wiedererkennbar ist.

Wie Sie eine Goldmünze auf ihre Echtheit prüfen:

  • Vergleich
    Vergleichen Sie Ihre Goldmünze mit anderen Münzen der gleichen Sorte oder der gleichen Prägung und betrachten Sie die Stempelung exakt. Gefälschte Münzen sind oftmals ungenau geprägt und weisen minimale Unterschiede zu der echten Stempelung auf.
  • Magnetprüfung
    Nutzen Sie einen starken, funktionsfähigen Magneten, um die Echtheit Ihrer Goldmünze zu prüfen. Prüfen Sie zunächst die Funktionsfähigkeit des Magneten. Funktioniert dieser einwandfrei, testen Sie Ihre Goldmünzen. Die Münzen dürfen nicht vom Magneten angezogen werden, da Gold nicht magnetisch ist.
  • Gewicht
    Gefälschte Goldmünzen haben oft ein anderes Gewicht als echte Münzen. Daher bietet es sich an, die Münzen zu wiegen und mit dem Gewicht der echten Münzen zu vergleichen. Gefälschte Goldmünzen werden nicht etwa aus Katzengold hergestellt, sondern meist aus Metallen mit ähnlicher Dichte wie Gold. Ist die gefälschte Münze aus Wolfram hergestellt, welches eine fast identische Dichte zu Gold mitbringt, dann ist ein Gewichtsunterschied für einen Laien fast nicht zu sehen. Ein anerkannter Goldhändler sollte Ihnen für eine Prüfung beiseite stehen, egal ob Sie eine Maple Leaf Münze kaufen, eine Krügerrand verkaufen oder nur eine Prüfung Ihrer Münze möchten.
  • Klang und Angaben prüfen
    Der Klangtest ist sinnvoll für Goldkenner, die bereits wissen, wie Gold sich „anhört“. Echte Goldmünzen „Singen“ beim Stoß mit einem anderen metallischen Gegenstand, gefälschte Münzen klingen eher dumpf. Außerdem gibt es bei Goldmünzen und Barren Prägungen und Angaben, die zwingend vorhanden sein sollten. Weist Ihr Gold diese nicht auf, handelt es sich um eine Fälschung.

Unsicher, ob Sie in Gold oder lieber Alternativen investieren? Lesen Sie unseren Gold vs. Bitcoin Vergleich.

Tipps: Wenn Sie beim Kauf von Goldmünzen ganz sichergehen wollen, dass es sich um legale, echte Münzen handelt, ziehen Sie am besten den Rat eines Experten zur Seite. Kaufen Sie Ihre Krügerrand Münzen nur bei zertifizierten online Händlern oder beim Juwelier Ihres Vertrauens vor Ort. Ein etablierter Juwelier erkennt mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit eine Fälschung, während dies hingegen für einen Laien nicht immer ganz einfach ist. Kaufen Sie Ihre Goldmünzen bestenfalls immer bei einem etablierten und seriösen Verkäufer. Erwerben Sie Gold auf keinen Fall über anonyme Plattformen im Internet wie zum Beispiel eBay. Auch sollten Sie niemals auf Flohmärkten oder von Personen, die augenscheinlich einen Notverkauf vollziehen möchten, Gold oder Goldmünzen kaufen. Hier handelt es sich oftmals um Betrugsmaschen, in denen der Verkäufer aus einer plötzlichen Notlage dringend „wertvollen Familienschmuck” verkaufen muss. Oder diesen als Pfand anbietet. Im Nachhinein stellt sich dieser dann als wertlos heraus und der Verkäufer ist nicht mehr aufzufinden.

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Was können Sie nach dem Kauf von falschen Goldmünzen tun?

Es gestaltet sich leider oft als schwierig, Geld nach dem Kauf von gefälschten Goldmünzen oder Goldbarren zurückzuerhalten. Kontaktieren Sie Ihre Bank, erstatten Sie Anzeige und verkaufen Sie die falschen Goldmünzen auf keinen Fall weiter – denn dann machen Sie sich selbst strafbar. Soweit sollte es aber gar nicht erst kommen: Achten Sie beim Kauf auch ganz einfach auf den Preis – ein seriöser Verkäufer wird sein Gold selten unter dem aktuellen Marktpreis veräußern.

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Ist Silber als Wertanlage gut geeignet?

Silber – das Edelmetall spielt in letzter Zeit eine immer größere Rolle. Denn nach aktuellen Studien könnte es zeitnah knapp werden und somit Silber als Wertanlage an Bedeutung gewinnen. Viele unserer Kunden verkaufen ihr altes Silberbesteck bei unserem Silberankauf, um dies in zahlungsfähigere Silbermünzen zu tauschen. Während in der Vergangenheit für Anleger vor allem Gold gut geeignet war, könnten sich zukünftige Investments in Edelmetalle nun auch in Richtung Silber verlagern.

Das zeigt auch ein Blick auf die aktuelle Marktsituation: In Singapur wird gerade ein gigantischer Silberspeicher gebaut, der über 15.000 Tonnen Silber beherbergen kann. Der Edelmetallhändler Silver Bullion will der zu erwartenden Silberknappheit zuvorkommen.

Silber – die Historie

Silber ist ein „Übergangsmetall“, das optische Erscheinungsbild ist metallisch weiß und glänzend. Bereits seit 5000 vor Chr. wird Silber von uns Menschen genutzt und verarbeitet – früher war das Edelmetall sogar zeitweise wertvoller als Gold, bevor es ab den 1870-er Jahren dann wieder an wirtschaftlicher Bedeutung verlor. Die bedeutsamsten Silbervorkommen befinden sich in den USA, Kanada, Bolivien, Peru und Mexiko.

Zum Vergleich: Silber kommt 20-mal häufiger vor als Gold, jedoch 700-mal seltener als Kupfer. Es findet sich in der Natur in Form von Körnchen, Plättchen oder kleinen Verästelungen, also in weitaus kleineren Formen als die bekannten größeren Goldnuggets. Um Silber zu schmelzen, ist eine Temperatur von 961 Grad Celsius notwendig. Da Silber im Vergleich zu anderen Metallen weich und dehnbar ist, lässt es sich gut formen und verarbeiten. Deshalb wird Silber so häufig für Silberschmiedearbeiten genutzt, zum Beispiel für Schmuck, Tafelsilber, Medaillen und Münzen.

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Silber als Wertanlage – der Trend

Silber gewinnt zunehmend an Beliebtheit für Anleger. Warum ist das der Fall?

1. Silber ist sicher und beständig. Das Edelmetall wird bereits seit mehrenden Tausenden Jahren geschätzt und war schon weit vor Christi ein beliebtes Währungsmetall.

2. Es ist in einer kleinen Stückelung erhältlich und wesentlich günstiger in der Anschaffung als Gold. Ihre Investition ist somit überschaubarer und in Krisenzeiten wahrscheinlich leichter zu veräußern.

3. Silber wird knapp. Verschiedene Studien und Modelle besagen, dass Silber in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten erschöpft sein wird. Gleichzeitig benötigt die Industrie für Produktionen – zum Beispiel für E-Mobilität und Solarenergie – immer mehr Silber. Und der Bedarf für Schmuck, Münzen und auch als Wertanlage steigt ebenfalls stetig an. Das Ergebnis: Selbst Wallstreet Online warnt bereits vor einer bevorstehenden Verknappung und Explosion des Silberpreises.

Mehr erfahren? Lesen Sie unseren beliebten Artikel: “Silberbarren auf dem Überholkurs”

In Silber investieren – Tipps für Sie als Anleger

Wenn Sie in Silber investieren möchten, entscheiden Sie sich am besten für den kanadischen Maple Leaf, für die Silbermünze Känguru von Perth Mint oder die stabile Krügerrand Münze. Wenn Sie Wert auf schöne Motive legen und auf eine zusätzliche Wertsteigerung spekulieren, sind auch Sammlermünzen, zum Beispiel aus der australischen Serie Koala, Luna oder der chinesischen Panda-Serie sinnvoll. Die Münzen sind meist in verschiebenden Größen erhältlich – von einer halben Unze bis zu 10 Kilogramm schweren Silbermünze ist alles möglich.

Eine dritte Möglichkeit ist der Kauf von Münzbarren. Diese sind zwar offiziell auch Münzen, werden aber in der Form eines Barrens gehandelt. Die Barren sind nicht günstiger als Münzen, jedoch leichter zu lagern und zu stapeln.

Wichtig: Kaufen Sie Silber immer beim Edelmetallhändler – online oder offline. Dort können Sie das Silber bei Bedarf dann auch einfach wieder verkaufen.

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Industrieedelmetalle – unterschätzte Werte

Gold ist seit Jahrtausenden ein hochgeschätztes Investmentgut und bewährt sich gerade in Krisenzeiten durch seine hohe Wertstabilität. Hinzu kommt der unbestreitbare Glamourfaktor des Edelmetalls, der Reiz, etwas „in der Hand zu haben“. Bei allem Hype um Barren und Münzen wird aber ein Bereich gerne vergessen: unterschätzte Industrieedelmetalle, wie Industriegold und Industriesilber.

Aber was ist das überhaupt? Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin werden nicht nur zur Schmuckherstellung und als Wertanlage verwendet, sondern auch in vielen industriellen Bereichen verarbeitet. So ist Gold etwa für Leiterplatten in der Elektroindustrie notwendig oder für bestimmte Beschichtungen in der optischen Industrie. Diese Materialien heißen daher Industriegold und Industriesilber, werden unter Industrieedelmetalle zusammengefasst und werden in verschiedenster Form verbraucht: als Bleche, Bänder, Granulat, Flitter, Späne oder Legierungsblättchen. Auch in vielen Halbzeugen ist Edelmetall enthalten, hier besonders oft in der Form von Golddrähten. Dasselbe gilt für Industriesilber.

Wertvolle Abfälle: Industriegold & -silber

Bei der mechanischen Verarbeitung entstehen meist Abfälle wie Späne, Feilungen, Gekrätztes oder Stanzreste, bei der Galvanik fällt Goldflitter an. Diese Abfälle sind auch für Edelmetallhändler ein oft unterschätztes, aber durchaus interessantes Material. Vielen Industriebetrieben ist nämlich gar nicht bewusst, welchen Wert ihre Edelmetallabfälle haben; oft werden diese Reste daher einfach als Müll entsorgt, weil ihre Weiterverwertung zu aufwendig erscheint. 

Die anfallenden Mengen werden gar nicht erst erfasst, und oft genug ist völlig unbekannt, welcher Edelmetallanteil in den verwendeten Legierungen überhaupt vorhanden ist. So hält sich etwa hartnäckig die Auffassung, dass die Farbe der Legierung einen Aufschluss über deren Werte gibt, was nicht richtig ist. Edelmetallschrott ist oft viel wertvoller, als die Betriebe denken. Aber auch Halbzeuge, die ungenutzt im Lager liegen, weil sie für die laufenden Prozesse nicht mehr gebraucht werden, können in dieser Hinsicht interessant sein: Selbst wenn sie nur zu kleinen Teilen aus Industriegold oder -silber bestehen, ist die Menge der Edelmetalle oft für den Handel relevant.

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Interessante Perspektive für Edelmetallhändler

Der Handel mit Industriegold mag auf den ersten Blick etwas mühsam erscheinen: Oft liegen die Abfälle nicht in reiner Form vor, sie sind mit anderen Materialien vermischt und es handelt sich um die unterschiedlichsten Legierungen. Aber auch wenn die anfallenden Mengen nicht besonders groß erscheinen, fallen sie meist über einen längeren Zeitraum an und lassen sich daher gut kalkulieren. Für Edelmetallhändler bietet sich hier ein interessantes Geschäftsfeld; vor allem dann, wenn diese den verarbeitenden Industriebetrieben einen Komplettservice anbieten, der von der Erfassung und Analyse der Metallabfälle bis zu deren Abholung und Trennung reicht.

Durch das Expertenteam ist es auch möglich, den alten Schmuck zum Aktionspreis gegen neuen Schmuck einzutauschen. Das bringt bis zu 20 % Ersparnis und somit klobigen Goldschmuck zum Schnäppchenpreis! Das ist gerade bei den 2021 angesagten Ringen ein echter Vorteil!

Unterschätztes Industriesilber

Noch spezieller ist der Handel mit Industriesilber. Es wird in der Fertigungstechnik viel häufiger eingesetzt als Gold, etwa in der Elektronik oder bei der Oberflächenbeschichtung. Daher sind natürlich auch die Abfallmengen deutlich höher. Aufgrund seines viel geringeren Wertes wird dieses Material trotzdem noch häufiger unterschätzt als Industriegold. Aber auch hier gilt: Die Menge macht’s! Während Gold noch eher im Fokus der verarbeitenden Industriebetriebe steht, wird Silber meist einfach entsorgt. Auch von den Edelmetallhändlern wird Silber noch immer unterschätzt: Während viele von ihnen inzwischen den Ankauf von Industriegold anbieten, ist der Handel mit Silberabfällen noch eher unbekannt. Hier bieten sich also gute Perspektiven!