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G7 will Goldimporte aus Russland stoppen: Die Auswirkungen

Die G7-Staaten planen, Goldimporte aus Russland zu stoppen und Russland somit weiterhin zu sanktionieren. So soll das Land weiterhin vom internationalen Finanzsystem isoliert werden, denn Gold ist für Russland nach Energie das zweitwichtigste Exportgut. Doch welche Auswirkung hat das G7-Goldimportverbot für Russland und den wirtschaftlichen Weltmarkt wirklich und sollten Anleger nun vermehrt Gold verkaufen oder kaufen? Wir haben alle Informationen und Antworten für Sie zusammengefasst.

G7 gegen russisches Gold

Am kommenden Samstag anstehenden G7-Gipfel wollen die beteiligten Länder sich mutmaßlich für ein Gold Importverbot aus Russland aussprechen. Die USA, Kanada, Großbritannien und Japan haben sich bereits jetzt im Vorfeld für eine entsprechende weitere Sanktion starkgemacht, andere Länder werden vermutlich folgen. Die Maßnahme soll weltweite Auswirkungen mit sich bringen und den wertvollen Rohstoff aus offiziellen und internationalen Märkten ausschließen. Wie effizient die Maßnahme sein wird, bleibt offen. Experten sind der Ansicht, dass es sich hier mehr um Symbolpolitik handelt, dennoch ein wichtiges Zeichen setzt.

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Russland und das Gold Importverbot – in Kürze:

Das Edelmetall Gold ist für Russland und dessen Wirtschaft höchst relevant, – welche Zahlen, Daten und Fakten zu russischem Gold wichtig sind, erfahren Sie hier in zusammengefasst.

– ein möglicher G7 Beschluss zum Gold Importverbot aus Russland lässt den Goldmarkt aktuell in Aufruhr geraten

– Russland soll vom internationalen Finanzsystem isoliert werden

– russisches Gold ist hinter Energie die wichtigste Einnahmequelle für Russland

– die Goldausfuhren für russisches Gold betrugen vergangenes Jahr 14,6 Milliarden €

– Anleger können jetzt von einem hohen Goldpreis bei einem Verkauf ihres Goldes bei fairen Edelmetallhändlern profitieren

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Die Bedeutung von Gold für Russland

Goldhandel ist für Russland höchst relevant, denn mit über 14,6 Milliarden € Goldausfuhren im vergangenen Jahr ist das Edelmetall eines der wichtigen Einnahmequellen des Landes. Experten der London Bouillon Market Association halten die Auswirkung der Sanktion jedoch für sehr gering. Denn die bereits geltenden Sanktionen gegen die russische Wirtschaft treffen das Land bereits hart und russisches Gold ist schon seit März von der Liste zugelassene Unternehmen gestrichen – russisches Gold ist für europäische Länder bereits jetzt ein Tabu. Dennoch ist es ein weiteres wichtiges Signal gegen die Kriegsführung Russlands und ein wichtiges Zeichen für den Frieden.

Die Auswirkungen des Goldimportverbots für Anleger

Die Vorankündigung der geplanten G7-Maßnahme ließ den Goldpreis bereits in den vergangenen Tagen um 0,8 % auf 1838 $ pro Unze steigen. Die weitere Entwicklung ist jedoch ungewiss, da die Russland-Ukraine-Krise bereits im aktuellen Goldkurs eingepreist ist und der Goldpreis sich deshalb bei einer Einigung oder bei Ende des Krieges zunächst wieder nach unten entwickeln könnte.

Überlegen Sie in Gold zu investieren, besitzen Sie Altgold, Zahngold, Goldbarren oder Münzen? Dann stellen Sie sich jetzt sicherlich die Frage, was sie mit ihrem Gold tun sollten und ob Sie dieses angesichts der aktuellen Russlandkrise besser halten oder verkaufen sollten. Grundsätzlich ist Gold eine sehr sichere Anlage, da sich der Goldpreis jedoch aktuell wie gesagt auf einem attraktiven Hoch befindet und die Marktsituation in Krisenzeiten stark schwanken kann, bietet es sich an, hier Gewinne mitzunehmen.

Wünschen Sie eine Beratung zu ihrem Goldverkauf oder möchten erfahren, was ihre Goldmünzen, ihre Goldbarren oder ihr Altgold aktuell wert sind? Dann kontaktieren Sie gern unser Team per Telefon oder E-Mail oder besuchen Sie ganz einfach eine unserer Filialen in Berlin und Umgebung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch oder Ihre Kontaktaufnahme.

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Unze und Feinunze: Das ist der Unterschied

Gewichtsangaben sind eine spezifische Größe, die in unserer Welt nicht wegzudenken sind. Beim Metzger wird man gefragt, wie viel Gramm, der Bauleiter bestellt sein Material in Kilo oder Tonnen, und der Preis auf Wasser wird auf den Liter gerechnet. Bei Edelmetallen wie Gold, Silber und dergleichen ist die Unze bzw. die Feinunze der Richtwert.

Doch auch hier gibt es unterschiedliche Bezugsgrößen. Neben der genannten Unze kommt manchmal auch die sogenannte Feinunze ins Spiel. Je nach Gewicht erhält oder erzielt man beim Kauf/ Verkauf unterschiedliche Preise. Diese können schnell mit Live-Goldrechnern ermittelt werden. Nun stellt sich die Frage, wie definieren sich diese Einheitsgrößen und was ist der Unterschied zwischen Feinunze zu Unze beim Gold?

Unze: Der Überbegriff für alte Gewichtsangaben

Das Maß Unze hat seinen Ursprung bereits in der Antike. Übersetzt man die Unze aus dem Lateinischen wortwörtlich ins Deutsche, reden wir hier von einem Zwölftel. Bereits die alten Römer verwendeten diese Maßeinheit im Alltag. Sie entsprach einem Gewicht von ungefähr 27 Gramm.

Angewandt wurde das beispielsweise auch beim Wiegen von elementaren Rohstoffen wie Getreide. Die heutige Unze wird auf 28,35 Gramm definiert. Anwendung findet sie vor allem noch in englischsprachigen Ländern. Zum Teil auch noch für Lebensmittel. In der Medizin ist sie als Apotheker-Unze bekannt. In Baden-Württemberg und Basel gibt es dazu Angaben, wonach eine solche Unze auf 29,8 Gramm geschätzt wird.

Sie möchten erfahren worin der Unterschied zwischen Silber und Sterling Silber liegt? Lesen Sie unseren Artikel zum wahren Unterschied zwischen Silber & Sterling.

Feinunze: Die Einheit der Edelmetalle

Die Feinunze ist die bestimmende Einheit für Edelmetalle. Sie bezieht sich jedoch nur auf den Anteil des jeweiligen Edelmetalls. Eventuelle Legierungsanteile vom Endprodukt fließen hier nicht rein. Die Rede ist deshalb auch häufig von Feingold bzw. Feinsilber. Die Bezugsgröße bezieht sich also nur auf das reine Gold oder Silber.

Auf gängige Gewichte bezogen liegt eine Feinunze heutzutage bei 31,1 Gramm. Die Feinunze ist beim Edelmetall-Handel äußerst populär, jedoch finden die heute gebräuchlichen Einheiten wie Kilogramm oder Gramm mehr Beachtung. Beim Münzhandel allerdings ist die Feinunze nach wie vor der Standard, nachdem man sich richtet.

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Was ist der Unterschied von Feinunze zu Unze Gold?

Die Unze ist genau genommen nur ein etwas in die Jahre gekommener Oberbegriff für ein nicht-metrisches Gewichtsmaß. Als gewöhnliche Unze bezeichnend, wissen wir, dass sie einem Gewicht von knapp 28 Gramm entspricht, jedoch selten, bis gar keine Anwendung in der heutigen Zeit findet.  Ausnahmen sind die Apotheke, mit der Apotheker Unze, und einzelne Länder im englischsprachigen Raum. Die Feinunze dagegen findet immer noch Anwendung. Besonders im Handel mit Gold und anderen Edelmetallen gilt sie als wichtigste Bezugsgröße. Sie bezieht sich auf das reine Gewicht des jeweiligen Metalls. Ihr Gewicht liegt bei umgerechnet 31,1 Gramm. Teilweise spricht man im Handel mit Gold von einer Unze. Damit ist jedoch stets die Gewichtsangabe der Feinunze gemeint.

Zusammengefasst: Die Unze an sich dient nur als ein Begriff, während die Feinunze als tatsächliche Einheitsgröße für den Handel, besonders für Gold und Silber (v.a. bei Münzen und Barren) angewendet wird.

Beispiel: Der Goldbarren

Der 400-Unzen-Goldbarren ist wohl das Objekt, dass uns sofort in den Sinn kommt, wenn wir an Gold denken. Dieser Barren wiegt auf unsere gängigen Maße (1 Unze ~ 31,1034768 Gramm) gerechnet also 12,5 Kilogramm. Reines Gold, wohl bemerkt! Der Goldpreis in Euro oder US-Dollar wird ebenfalls anhand der Feinunze ermittelt.

Eine einzige davon besitzt aktuell einen Wert von knapp 1780 Euro bzw. 1884 US-Dollar. Natürlich wird die Einheitsgröße Unze auch für Silber genutzt. Der 1000-Unzen-Silberbarren ist umgerechnet 31 Kilogramm schwer. Eine Feinunze Silber hat jedoch nur einen Wert von 21,25 Euro bzw. 22,50 US-Dollar.

Preisschwankungen nach Börsenpreisen

Der Wert einer Unze Gold schwankt an der Börse im Sekundentakt. Die aktuellen Preise von Gold, Silber und anderen Edelmetallen erhalten Sie kostenfrei von HauptstadtGold im Live-Goldrechner. Zu bestimmten Zeiten lohnt sich der Goldverkauf, wenn die Preise kurzfristige Hochpunkte erzielen. Dann können Sie schnell & unkompliziert den Online-Goldankauf nutzen.

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Gold als Wertanlage: Das sichere Investment

Gold gilt als sicherer Hafen bei Anlegern. Das Edelmetall Gold ist als Wertanlage besonders in Zeiten von globalen Unsicherheiten und steigender Inflation gerade für private Investoren interessant. Experten sind sich grundsätzlich einig darüber, dass Gold langfristig steigen wird und einen Schutz vor Geldentwertung durch Inflation bietet. In diesem Artikel geht es um die derzeit beliebtesten Möglichkeiten, Geld in Gold zu investieren.

Der Goldpreis: Aufschläge auf Börsenpreis je nach Gewicht

Beim Kauf von physischen Goldbarren als Wertanlage ist der Aufschlag auf den Goldpreis eine entscheidende Größe. Dieser hängt besonders von dem Gewicht der Goldeinheit ab. Als Faustregel gilt, je kleiner der Goldbarren oder die Goldmünze, desto größer ist der Aufschlag und desto teurer wird es für den Käufer. Für einen 1-Kilogramm-Barren Gold wird im Durchschnitt rund zwei Prozent auf den aktuellen Goldpreis aufgeschlagen. Bei einem 1-Gramm-Barren hingegen sind es häufig sogar mehr als 20 Prozent. Der Aufschlag kann für ein profitables Investment entscheidet sein.

Sie möchten erfahren wie Sie gefälschte Goldmünzen erkennen? Lesen Sie unseren Artikel zu Gefälschte Goldmünzen erkennen.

Beim Kauf von Gold auf seriöse Händler achten

Gold kann eigentlich in jeder Stadt gekauft werden. Wer zum Beispiel nach Goldhandel Wiesbaden googelt, bekommt eine große Auswahl an Edelmetallhändlern präsentiert. Die meisten handeln mit Barren, Goldmünzen und viele nehmen auch Altgold entgegen. Doch nicht jeder Goldhändler ist gleich seriös. Hier ist besondere Vorsicht geboten, wo man sein Geld für Gold als Wertanlage tauscht, da oft größere Summen transferiert werden sollen. Einige bekannte und landesweit vertretene Edelmetallhändler bieten ihr Geschäft auch über einen Onlinehandel an. Wichtig ist, bei einem Anbieter auf der Website nachzusehen, ob dieser lizenziert ist und zum Beispiel eine hohe Anzahl an Referenzen aufweist.

Man sollte sich bei der Wahl eines Goldhändlers auf keinen Fall nur auf die ersten Suchergebnisse im Internet verlassen. Oft sind gerade bei den ersten Treffern schwarze Schafe dabei, die beim Auftritt des Shops den seriösen Seiten sehr ähneln können. Beim Goldverkauf als Wertanlage und Investment wird auf solchen Betrugsseiten auch Vorkasse verlangt, was üblich ist, jedoch wird das Gold nie geliefert und sein Geld bekommt man auch nicht wieder zurück. 

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Hier ist also höchste Vorsicht geboten. Eine Möglichkeit, wie man sich noch vor Betrugsseiten schützen kann, sind Listen von Betrugsseiten. Hier werden regelmäßig Betrugsseiten ausfindig gemacht und aufgelistet.

Alternative zum Goldkauf: Wertpapiere auf Gold

Wer seine Wertanlage nicht unbedingt physisch zu Hause haben möchte, sondern mehr an der Goldpreisentwicklung interessiert ist, für den kann ein börsengehandeltes Wertpapier die richtige Wahl für das Investment sein. Diese Wertpapiere nennen sich Exchange Trade Commodities (kurz ETCs), welche in der Regel mit physischen Goldbeständen hinterlegt sind. Darauf sollte zumindest geachtet werden, wenn man in ETCs Wertanlage in Gold wählt.

Ein ETC hat in der Regel attraktivere Konditionen bei der An- und Verkaufsspanne. Der Aufschlag, wie etwa bei einem Kauf von Goldbarren, fällt bei einem ETC meist kleiner aus. Ein Nachteil von ETCs gegenüber von Aktien oder Aktienfonds als Wertanlage ist, dass man bei einem Kauf von ETC Wertpapieren keine Miteigentümerschaft erhält. Rechtlich ist man Gläubiger gegenüber dem ETC-Herausgeber. Bei einer Insolvenz des Anbieters kann es dadurch zu Problemen kommen. Reales Gold hat auch hier einen großen Vorteil als Wertanlage.

Dennoch lassen sich Gold-ETCs schnell und meist einfach an der Börse handeln. Durch geringe Gebühren wird der Handel erleichtert. Ein Gold-ETC eignet sich auch für Anleger, die in ihrem Anlageportfolio einen bestimmten Anteil an Gold haben möchten. Hier lässt sich relativ flexibel das richtige Verhältnis der Wertpapiere-Klassen auf den gewünschten Goldanteil anpassen. Bei physischem Gold ist das natürlich auch möglich, jedoch etwas aufwendiger.

Steuervorteile bei Gold

Gold hat einige Steuervorteile zu bieten und ist daher eine optimale Wertanlage. Bei einem Goldkauf entfällt die Mehrwertsteuer. Auch Gewinne bei dem Verkauf von Goldbarren oder Goldmünzen werden nicht versteuert, wenn sich diese mindestens ein Jahr lang im Besitz des Verkäufers befunden haben.
Eine Wertanlage in Gold bietet also einige attraktive Möglichkeiten, die nicht nur in unsicheren Zeiten genutzt werden müssen.